Wesen
Goldens sind freundlich bis zur Unvorsichtigkeit: Fremde sind für sie meist nur Freunde, die sie noch nicht kennen. Sie sind sensibel, lernfreudig und sehr auf ihre Menschen bezogen. Als Wachhund taugen sie deshalb kaum.
Haltung und Alltag
Der Golden braucht täglich ausgiebige Bewegung und geistige Beschäftigung, etwa Apportierspiele, Nasenarbeit oder Wasserarbeit. Er möchte dabei sein und leidet, wenn er viele Stunden allein bleiben muss. Mit konsequenter, liebevoller Erziehung ist er auch für Anfänger gut geeignet.
Pflege
Das lange, wellige Fell mit dichter Unterwolle verlangt regelmäßiges Bürsten, mehrmals pro Woche, im Fellwechsel täglich. Besonders hinter den Ohren, an den Hosen und der Fahne verfilzt es leicht. Scheren schadet dem Fell und ist nicht empfehlenswert.
Gesundheit
Die Rasse hat ein erhöhtes Krebsrisiko, außerdem sind Hüft- und Ellbogendysplasie, Hauterkrankungen und Herzprobleme bekannt. Ein verantwortungsvoller Züchter legt Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere offen.
Herkunft
Der Golden entstand im 19. Jahrhundert in Schottland. Lord Tweedmouth wollte einen Apportierhund, der im Wasser und an Land zuverlässig arbeitet.







