Wesen
Der Wachtelhund ist leidenschaftlich, wasserfreudig und sehr arbeitsfreudig. Zuhause ist er anhänglich und umgänglich, im Revier dagegen hartnäckig und selbstständig. Fremde Menschen akzeptiert er meist, ohne sich aufzudrängen.
Haltung und Alltag
Diese Rasse wird fast ausschließlich an Jäger abgegeben, denn sie braucht echte jagdliche Arbeit: Stöbern, Nachsuche, Wasserarbeit und Apportieren. Als reiner Familienhund ohne Jagd wird er unausgelastet und kann schwierig werden. Sein Jagdtrieb ist stark, Freilauf ist ohne gute Ausbildung riskant.
Pflege
Das lange, dichte und leicht gewellte Haar braucht regelmäßiges Bürsten, vor allem an Behang, Läufen und Rute. Nach der Arbeit im Gelände solltest du Fell, Ohren und Pfoten auf Kletten und Verletzungen prüfen.
Gesundheit
Die Rasse gilt als robust. Hüftdysplasie, Ohrentzündungen und Hautprobleme kommen vor. Zuchtverbände führen entsprechende Kontrollen durch, frage danach.
Herkunft
Die Rasse wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland als Stöberhund für den Wald gezüchtet.



