Wesen
American Cocker sind heiter, sanft und menschenbezogen. Sie sind kontaktfreudig und verspielt und passen gut zu Familien mit ruhigem Alltag. Manche Tiere sind sehr sensibel und reagieren empfindlich auf Strenge.
Haltung und Alltag
Die Rasse ist kleiner und weniger jagdlich orientiert als der English Cocker, braucht aber dennoch täglich Spaziergänge, Spiel und Beschäftigung. Er ist gut für die Wohnung geeignet, solange er Auslauf bekommt. Lange Alleinzeiten verträgt er schlecht.
Pflege
Das lange, seidige Fell ist die größte Herausforderung. Es muss täglich bis mehrmals pro Woche gekämmt und regelmäßig vom Hundefriseur getrimmt werden. Die langen Ohren brauchen häufige Kontrolle und Reinigung, denn sie neigen zu Entzündungen.
Gesundheit
Typisch sind Ohrentzündungen, Augenerkrankungen wie PRA, Katarakt und Glaukom sowie Hautprobleme. Auch familiäre Nierenerkrankungen kommen vor. Achte auf Gesundheitstests der Elterntiere und ein ausgeglichenes Wesen.
Herkunft
Die Rasse wurde in den USA aus englischen Cocker Spaniels weiterentwickelt und entwickelte sich dort zu einem eigenständigen Typ.


