Wesen
Der Schäferhund ist lernbegierig, belastbar und sehr eng an seine Bezugsperson gebunden. Er ist wachsam, aber bei guter Sozialisierung nicht scharf. Er braucht Aufgaben und klare, faire Führung.
Haltung und Alltag
Ein Schäferhund will gefordert werden: Unterordnung, Fährtenarbeit, Agility oder Schutzdienst bieten sinnvolle Beschäftigung. Reiner Zwingerhund ist er nicht, er gehört zur Familie. Ohne Auslastung entwickelt er schnell Unarten wie Bellen oder Zerstörungslust.
Pflege
Stockhaar und Langstockhaar haaren stark, vor allem im Fellwechsel. Regelmäßiges Bürsten, mindestens zweimal pro Woche, hält die Wohnung etwas sauberer.
Gesundheit
Hüft- und Ellbogendysplasie sind die häufigsten Probleme, dazu kommen Rückenleiden, die degenerative Myelopathie und Magendrehung. Wähle einen Züchter mit Verbandskontrolle und Gesundheitsnachweisen, möglichst aus Arbeitslinien mit gerader Rückenlinie.
Herkunft
Rittmeister Max von Stephanitz begründete die Rasse 1899 in Deutschland. Ziel war ein leistungsfähiger Gebrauchshund für Hüten, Schutz und Polizeiarbeit.





