Wesen
English Setter sind liebevoll, verträglich und sehr menschenbezogen. Sie gelten als sanft und gutmütig, sind aber auch temperamentvoll und lange verspielt. Als Wachhund eignen sie sich nicht, Fremde begrüßen sie meist freundlich.
Haltung und Alltag
Der Setter braucht täglich ausgiebige Bewegung und Beschäftigung, etwa Nasenarbeit oder Suchspiele. Sein Jagdtrieb ist vorhanden, sodass Freilauf ein gutes Training voraussetzt. Er möchte Teil der Familie sein und verträgt lange Alleinzeiten schlecht. Geeignet ist er für aktive Menschen oder Jäger, die Zeit für ihn haben.
Pflege
Das lange, seidige Fell mit Befederung verlangt mehrmals pro Woche gründliches Bürsten, damit es nicht verfilzt. Die Ohren sollten regelmäßig kontrolliert werden.
Gesundheit
Typisch sind Hüftgelenksdysplasie, Ohrentzündungen, Hautprobleme und Schilddrüsenunterfunktion. Bei überwiegend weißen Tieren kann Taubheit auftreten. Seriöse Züchter legen Untersuchungsergebnisse vor.
Herkunft
Die Rasse stammt aus England, wo sie als Vorstehhund für die Jagd auf Federwild gezüchtet wurde. Der Name verweist auf das Verhalten, sich beim Anzeigen niederzulegen.


