Wesen
Der Malamute ist ein freundlicher, menschenbezogener und zugleich selbstständiger Hund. Fremde begrüßt er meist offen, als Wachhund taugt er kaum. Er hat einen starken Willen und prüft, wie konsequent du bist. Mit anderen Hunden, vor allem gleichgeschlechtlichen, kann es zu Dominanzgerangel kommen.
Haltung und Alltag
Die Rasse wurde für schwere Lasten über lange Strecken gezüchtet und braucht entsprechend viel Bewegung, am liebsten Zughundesport oder lange Wanderungen. Wegen des Jagdtriebs ist Freilauf selten möglich. Er gräbt gern, heult oft und verträgt Hitze schlecht. Ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten ist ideal.
Pflege
Das dichte Doppelfell wird zweimal im Jahr in Büscheln abgeworfen. Dann ist tägliches Bürsten nötig, sonst reicht ein- bis zweimal pro Woche.
Gesundheit
Bekannt sind Hüftgelenksdysplasie, Augenerkrankungen wie Katarakt, Schilddrüsenunterfunktion und eine erbliche Nervenerkrankung (Polyneuropathie). Wähle einen Züchter, der Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere vorlegt.
Herkunft
Die Rasse stammt aus Alaska und ist nach dem Inuit-Volk der Mahlemut benannt, das sie als Schlittenhund hielt.



