Wesen
Dobermänner sind intelligent, wachsam und sehr loyal. Sie sind sensibler, als man ihnen ansieht, und leiden unter harten Methoden. Eine enge Bindung zur Familie ist für sie lebenswichtig.
Haltung und Alltag
Der Dobermann braucht täglich viel Bewegung und Beschäftigung, etwa Fährtenarbeit, Agility oder Unterordnung. Sein kurzes Fell bietet wenig Kälteschutz, im Winter friert er schnell. Er ist im Haus anschmiegsam und braucht Familienanschluss.
Pflege
Das kurze, glatte Fell ist sehr pflegeleicht, ein gelegentliches Abbürsten reicht aus.
Gesundheit
Die Rasse ist anfällig für die dilatative Kardiomyopathie (DCM), eine Herzerkrankung, die oft erst spät erkannt wird. Weitere Themen sind Wobbler-Syndrom, Von-Willebrand-Krankheit, Hüftdysplasie und Magendrehung. Regelmäßige Herzuntersuchungen sind ratsam.
Herkunft
Der Steuereintreiber Louis Dobermann schuf die Rasse im späten 19. Jahrhundert in Apolda (Thüringen), um einen zuverlässigen Schutzhund zu haben.


