Wesen
Der Bloodhound ist sanft, freundlich und auffallend ruhig, dabei aber enorm sturköpfig. Sobald er eine Spur aufnimmt, ist er kaum noch ansprechbar. Mit Kindern und anderen Hunden versteht er sich meist gut, ist aber keine Kuschelnatur im Sinne eines Schoßhundes.
Haltung und Alltag
Er braucht lange Spaziergänge, Nasenarbeit und ein sicher eingezäuntes Grundstück. Freilauf ist wegen seiner Spurleidenschaft kaum möglich. Er sabbert stark und ist für kleine Wohnungen zu groß. Erziehung verlangt viel Geduld und Konsequenz.
Pflege
Das kurze Fell ist pflegeleicht. Hautfalten, Lefzen und vor allem die langen Ohren und Augen müssen regelmäßig gereinigt und kontrolliert werden.
Gesundheit
Typisch sind Magendrehung, Hüft- und Ellbogendysplasie, Ohren- und Hautentzündungen sowie Augenprobleme durch lose Lider. Die Lebenserwartung ist vergleichsweise kurz. Wähle Zuchten, die auf Gesundheit und nicht auf extreme Hautfalten achten.
Herkunft
Die Rasse geht auf Hunde zurück, die in Klöstern im heutigen Belgien gehalten wurden. Später wurde sie in England weitergezüchtet und als Spürhund genutzt.
