Wesen
Der Beauceron ist selbstbewusst, aufmerksam und eng an seine Familie gebunden. Fremden gegenüber ist er reserviert, er beobachtet lieber, als sich anzubiedern. Er reift langsam und bleibt lange verspielt, braucht aber eine souveräne, ruhige Hand.
Haltung und Alltag
Diese Rasse will körperlich und geistig gefordert werden, etwa durch Unterordnung, Fährtenarbeit oder Hundesport. Für Wohnung und Stadt ist sie eher ungeeignet, ein Haus mit sicherem Grundstück und viel Familienanschluss passt besser. Für Anfänger ist ein so kräftiger, eigenständiger Hund nicht die erste Wahl.
Pflege
Das kurze, derbe Deckhaar mit Unterwolle ist unkompliziert. Wöchentliches Bürsten genügt, im Fellwechsel darf es häufiger sein.
Gesundheit
Große Rassen wie der Beauceron neigen zu Magendrehung und Gelenkproblemen wie Hüftdysplasie. Auch Herzerkrankungen kommen vor. Frage beim Züchter nach Untersuchungsergebnissen der Elterntiere und füttere lieber mehrere kleine Mahlzeiten.
Herkunft
Die Rasse stammt aus Frankreich, aus der Ebene der Beauce, wo sie Schafe hütete und Herden bewachte.


