Wesen
Der Weiße Schweizer Schäferhund ist feinfühlig, aufmerksam und sehr auf seine Familie bezogen. Er ist freundlicher und weicher als manch andere Schäferhunde, reagiert aber empfindlich auf Härte oder Hektik. Fremden gegenüber ist er meist zurückhaltend.
Haltung und Alltag
Er braucht täglich ausgiebige Bewegung und geistige Aufgaben, etwa Fährtenarbeit, Gehorsam oder Hundesport. Als Familienhund ist er geeignet, wenn alle Familienmitglieder konsequent und liebevoll arbeiten. Er sollte nicht lange allein bleiben.
Pflege
Das weiße Stockhaar oder Langstockhaar mit Unterwolle haart stark, besonders im Fellwechsel. Zwei- bis dreimal pro Woche bürsten ist sinnvoll.
Gesundheit
Wie bei anderen großen Schäferhunden kommen Hüft- und Ellbogendysplasie, Magendrehung und Rückenprobleme vor. Bekannt ist auch der MDR1-Gendefekt mit Medikamentenunverträglichkeit. Gentests und Röntgenbefunde der Elterntiere sind wichtig.
Herkunft
Die Rasse geht auf weiße Schäferhunde zurück, die in Nordamerika und Europa weitergezüchtet wurden. Als eigenständige Rasse wurde sie später von der FCI anerkannt, Patronatsland ist die Schweiz.



