Wesen
Bernhardiner sind gutmütig, ruhig und sehr menschenbezogen. Sie sind meist geduldig mit Kindern und gelassen gegenüber Fremden. Trotz ihrer Größe sind sie sensibel und reagieren auf grobe Worte schlecht.
Haltung und Alltag
Der Bernhardiner braucht Platz, Familienanschluss und mäßige Bewegung. Bei Hitze leidet er stark. Er sabbert, haart und kostet in Futter und Tierarzt viel. Im Wachstum müssen die Gelenke geschont werden, Treppensteigen ist früh zu vermeiden. Eine frühe Erziehung ist wichtig, da er später sehr schwer ist.
Pflege
Es gibt Kurzhaar- und Langhaarbernhardiner. Beide haaren stark und brauchen regelmäßiges Bürsten. Augen, Lefzen und Hautfalten sollten sauber und trocken bleiben.
Gesundheit
Typisch sind Hüft- und Ellbogendysplasie, Herzmuskelerkrankung, Knochenkrebs, Magendrehung, Lidfehlstellungen und Epilepsie. Die Lebenserwartung ist vergleichsweise kurz. Frage nach Gesundheitsnachweisen der Elterntiere.
Herkunft
Die Rasse ist nach dem Hospiz auf dem Großen St. Bernhard in den Schweizer Alpen benannt, wo Mönche sie als Rettungshunde hielten.


