Wesen
Boxer sind temperamentvoll, fröhlich und sehr anhänglich. Sie lieben Menschen, besonders Kinder, und bleiben lange verspielt. Fremden gegenüber sind sie meist offen, aber wachsam. Ihre Lebhaftigkeit kann Kleinkinder unabsichtlich umwerfen.
Haltung und Alltag
Der Boxer braucht täglich Bewegung, Spiel und Familienanschluss. Er will dabei sein und leidet unter langem Alleinsein. Konsequente, liebevolle Erziehung ist wichtig, denn er bleibt lange albern. Bei Hitze und starker Anstrengung bekommt er wegen der kurzen Nase leichter Atemprobleme.
Pflege
Das kurze, glatte Fell ist sehr pflegeleicht. Gelegentliches Bürsten genügt. Gesichtsfalten, Ohren und Zähne gehören regelmäßig kontrolliert.
Gesundheit
Boxer haben ein erhöhtes Risiko für Tumore, Herzerkrankungen wie die Aortenstenose und die Boxer-Kardiomyopathie, Rückenprobleme, Allergien und Magen-Darm-Beschwerden. Suche einen Züchter mit Herzuntersuchungen der Elterntiere und kontrolliere regelmäßig beim Tierarzt.
Herkunft
Der Boxer entstand im 19. Jahrhundert in Deutschland aus dem Brabanter Bullenbeißer und englischen Bulldoggen.


