Wesen
Deutsche Doggen sind freundlich, sensibel und sehr menschenbezogen. Sie sind ruhig im Haus und begegnen Fremden meist gelassen. Wegen ihrer Größe müssen sie früh lernen, an der Leine zu laufen und nicht an Menschen hochzuspringen.
Haltung und Alltag
Die Dogge braucht Platz, rutschfeste Böden und Familienanschluss. Ihre Bewegung muss im Wachstum vorsichtig dosiert werden, um die Gelenke zu schonen. Sie ist deutlich ruhiger als viele andere große Rassen. Futter, Tierarzt, Auto und Wohnung kosten mehr als bei kleineren Hunden. Ihre Lebenserwartung ist kurz.
Pflege
Das kurze Fell ist pflegeleicht, ein wöchentliches Bürsten genügt.
Gesundheit
Typisch sind Magendrehung, Herzmuskelerkrankung (DCM), Knochenkrebs, Hüftdysplasie und das Wobbler-Syndrom. Wähle einen Züchter mit Herzuntersuchungen und Gesundheitsnachweisen und füttere mehrere kleine Mahlzeiten.
Herkunft
Die Rasse wurde im 19. Jahrhundert in Deutschland aus Hatzrüden und Saupackern zum repräsentativen Begleiter weitergezüchtet.

