Wesen
Islandhunde sind fröhlich, neugierig und sehr menschenbezogen. Sie sind kinderfreundlich, verspielt und gesellig. Fremde begrüßen sie meist offen, melden sie aber lautstark. Das Bellen gehört zum Charakter.
Haltung und Alltag
Die Rasse braucht regelmäßige Bewegung und Beschäftigung, etwa Hundesport oder Nasenarbeit. Alleinsein fällt ihr schwer. Das Bellen sollte früh in Bahnen gelenkt werden, damit es Nachbarn nicht stört. Als Hütehund achtet er gern auf alles, was sich bewegt.
Pflege
Das dichte Doppelfell, in kurzer oder langer Variante, haart stark und braucht regelmäßiges Bürsten, im Fellwechsel häufiger.
Gesundheit
Bekannt sind Hüftdysplasie, Augenerkrankungen und Ohrentzündungen. Wegen der kleinen Population ist die Wahl eines Züchters mit Gesundheitsnachweisen wichtig.
Herkunft
Die Rasse kam mit den Wikingern nach Island und wurde dort als Hütehund für Schafe und Pferde gehalten. Sie wäre fast ausgestorben.


