Wesen
Jack Russells sind lebhaft, mutig und sehr intelligent. Sie sind verspielt und menschenbezogen, haben aber einen starken Jagdinstinkt und einen eigenen Kopf. Gegenüber fremden Hunden sind sie oft selbstbewusst.
Haltung und Alltag
Die Rasse braucht viel Bewegung und geistige Aufgaben, etwa Nasenarbeit, Agility oder Tricktraining. Ohne Auslastung wird sie schnell unruhig und zerstörerisch. Sie jagt, buddelt und bellt gern. Freilauf ist nur mit verlässlichem Rückruf möglich. Für Anfänger ist sie wenig geeignet.
Pflege
Das Fell gibt es glatt, rau oder als Mischform. Es ist pflegeleicht und braucht gelegentliches Bürsten, bei Rauhaar vereinzeltes Trimmen. Es haart je nach Typ.
Gesundheit
Die Rasse ist grundsätzlich robust. Bekannt sind Augenerkrankungen wie Linsenluxation, Patellaluxation, Legg-Calvé-Perthes-Krankheit und Taubheit. Gentests und Untersuchungen der Elterntiere sind sinnvoll.
Herkunft
Die Rasse geht auf den englischen Pfarrer John Russell zurück, der im 19. Jahrhundert Terrier für die Fuchsjagd züchtete. Sie ist vom Parson Russell Terrier durch kürzere Beine und eine längere Körperform unterschieden.



