Wesen
Der Mastiff ist ruhig, gutmütig und sehr familienbezogen. Er ist wachsam, aber nicht aggressiv, und zeigt sich Fremden gegenüber meist gelassen. Er ist empfindsam und braucht liebevolle, konsequente Erziehung.
Haltung und Alltag
Der Mastiff ist ein riesiger, schwerer Hund mit mäßigem Bewegungsbedarf, braucht aber Platz und Familienanschluss. Im Wachstum müssen die Gelenke geschont werden. Er sabbert, schnarcht und kostet in Futter und Tierarzt viel. Frühe Sozialisierung und Leinenführigkeit sind wegen seiner Kraft wichtig.
Pflege
Das kurze Fell ist pflegeleicht, ein wöchentliches Bürsten genügt. Gesichtsfalten und Lefzen sollten sauber und trocken gehalten werden.
Gesundheit
Typisch sind Hüft- und Ellbogendysplasie, Magendrehung, Herzerkrankungen, Krebs und Augenlidfehlstellungen. Die Lebenserwartung ist begrenzt. Achte auf einen Züchter mit Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere.
Herkunft
Der Mastiff ist eine sehr alte englische Rasse, die als Wach- und Kriegshund beschrieben wird. Sie wurde im 20. Jahrhundert nach dem Zweiten Weltkrieg neu aufgebaut.

