Wesen
Samojeden sind fröhlich, verspielt und sehr auf Menschen bezogen. Fremde sind für sie Freunde, deshalb taugen sie nicht als Wachhunde. Sie bellen allerdings gern und ausdauernd und haben einen eigenen Kopf. Allein bleiben mögen sie gar nicht.
Haltung und Alltag
Die Rasse braucht viel Bewegung und Beschäftigung, etwa Wanderungen, Zughundesport oder Tricktraining. Wegen des Jagdtriebs ist Freilauf nur mit sicherem Rückruf möglich. Bei Hitze leidet der Samojede, Hundehaltung in der Wohnung ist nur bei viel Auslauf sinnvoll.
Pflege
Das dichte, doppelte Fell ist aufwendig. Regelmäßiges Bürsten ist Pflicht, im Fellwechsel täglich. Es wird oft gesagt, das Fell sei wenig riechend und schmutzabweisend.
Gesundheit
Typisch sind Hüftdysplasie, Augenerkrankungen, Diabetes, Herzfehler und eine erbliche Nierenerkrankung. Gesundheitsnachweise der Elterntiere sind wichtig.
Herkunft
Die Rasse ist nach den Samojeden benannt, Nomadenvölkern Nordrusslands, die die Hunde zum Hüten von Rentieren und Ziehen von Schlitten hielten.


