Wesen
Deerhounds sind freundlich, ruhig und anhänglich. Sie sind selten aggressiv und mit Menschen sehr verträglich, als Wachhund taugen sie nicht. Sie sind sensibel und lernen am besten mit Lob und Geduld.
Haltung und Alltag
Ein Deerhound braucht viel Platz, am besten ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten. Er genießt Spaziergänge, braucht aber auch die Möglichkeit, hin und wieder frei zu rennen, etwa auf einer Rennbahn. Draußen ist sein Jagdtrieb stark, an der Leine ist er meist unkompliziert. Im Haus ist er ruhig. Er verträgt Kälte besser als viele andere Windhunde.
Pflege
Das drahtige, struppige Fell ist vergleichsweise pflegeleicht. Wöchentliches Kämmen genügt, gelegentlich wird getrimmt.
Gesundheit
Bei Riesenhunden ist die Lebenserwartung begrenzt. Typisch sind Magendrehung, Herzerkrankungen (Kardiomyopathie), Knochenkrebs und Narkoseempfindlichkeit. Ein Züchter mit Herzuntersuchungen ist wichtig.
Herkunft
Die Rasse stammt aus Schottland, wo sie zur Hirschjagd gehalten wurde.



