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Mudi im Foto
Foto: jurra8 / Adobe Stock

Mudi

Wendig, lernfreudig und sehr aufmerksam: Der Mudi ist ein ungarischer Hütehund für aktive Halter, die ihn fordern.

Wesen

Der Mudi ist lebhaft, klug und eng an seine Menschen gebunden. Er ist wachsam und Fremden gegenüber zurückhaltend. Er reagiert schnell und intensiv auf Reize, deshalb braucht er klare Strukturen.

Haltung und Alltag

Er braucht täglich viel Bewegung und Beschäftigung, etwa Agility, Hüteunterricht oder Nasenarbeit. Er bellt gern und hütet auch Kinder oder Radfahrer. Für Anfänger und lange Alleinzeiten ist er nicht geeignet. Frühe, ruhige Sozialisierung ist wichtig.

Pflege

Das kurze, gewellte Fell ist pflegeleicht. Wöchentliches Bürsten genügt, im Fellwechsel häufiger.

Gesundheit

Die Rasse ist selten. Bekannt sind Hüft- und Ellbogendysplasie sowie Augenerkrankungen. Bei Merle-Tieren dürfen nie zwei Merle verpaart werden, sonst drohen schwere Fehlbildungen. Wähle einen Züchter mit Gesundheitsnachweisen.

Herkunft

Die Rasse stammt aus Ungarn und wurde dort als vielseitiger Hütehund eingesetzt. Als eigenständige Rasse wurde sie erst im 20. Jahrhundert anerkannt.

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