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Labrador Retriever im Foto
Foto: Ar kay / Pexels

Labrador Retriever

Der Labrador gilt als Inbegriff des freundlichen Familienhundes: arbeitswillig, kinderlieb und fast immer gut gelaunt.

Wesen

Labradore sind offen, menschenbezogen und lernen schnell. Sie wollen gefallen und kommen mit Kindern, Besuch und anderen Hunden meist bestens zurecht. Ihre Begeisterung für Futter ist legendär – und der Grund, warum sie so leicht zunehmen.

Haltung und Alltag

Ein Labrador braucht Bewegung und Aufgaben: Apportieren, Schwimmen, Suchspiele oder Dummytraining machen ihn glücklich. Reine Sofa-Spaziergänge unterfordern ihn. Bis ins dritte Lebensjahr bleibt er oft verspielt und stürmisch, Geduld und klare Regeln zahlen sich aus.

Pflege

Das kurze, dichte Fell mit wasserabweisender Unterwolle ist pflegeleicht, haart aber das ganze Jahr und im Fellwechsel besonders stark. Einmal pro Woche bürsten genügt meist. Die hängenden Ohren sollten nach dem Baden gut getrocknet werden.

Gesundheit

Typisch sind Gelenkprobleme wie Hüft- und Ellbogendysplasie sowie Übergewicht. Auch Ohrentzündungen und einzelne erbliche Augenerkrankungen kommen vor. Achte beim Züchter auf Untersuchungsergebnisse der Elterntiere und halte dein Tier schlank.

Herkunft

Die Vorfahren stammen von der Insel Neufundland, wo sie Fischern beim Einholen der Netze halfen. In England wurden sie im 19. Jahrhundert zum vielseitigen Apportierhund weitergezüchtet.

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