Wesen
Labradore sind offen, menschenbezogen und lernen schnell. Sie wollen gefallen und kommen mit Kindern, Besuch und anderen Hunden meist bestens zurecht. Ihre Begeisterung für Futter ist legendär – und der Grund, warum sie so leicht zunehmen.
Haltung und Alltag
Ein Labrador braucht Bewegung und Aufgaben: Apportieren, Schwimmen, Suchspiele oder Dummytraining machen ihn glücklich. Reine Sofa-Spaziergänge unterfordern ihn. Bis ins dritte Lebensjahr bleibt er oft verspielt und stürmisch, Geduld und klare Regeln zahlen sich aus.
Pflege
Das kurze, dichte Fell mit wasserabweisender Unterwolle ist pflegeleicht, haart aber das ganze Jahr und im Fellwechsel besonders stark. Einmal pro Woche bürsten genügt meist. Die hängenden Ohren sollten nach dem Baden gut getrocknet werden.
Gesundheit
Typisch sind Gelenkprobleme wie Hüft- und Ellbogendysplasie sowie Übergewicht. Auch Ohrentzündungen und einzelne erbliche Augenerkrankungen kommen vor. Achte beim Züchter auf Untersuchungsergebnisse der Elterntiere und halte dein Tier schlank.
Herkunft
Die Vorfahren stammen von der Insel Neufundland, wo sie Fischern beim Einholen der Netze halfen. In England wurden sie im 19. Jahrhundert zum vielseitigen Apportierhund weitergezüchtet.







